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In mir sehnt sich etwas.
Nach irgendetwas.

Liebe, Nähe, Geborgenheit, Regen, Schnee, einem Feuer am See, einer Zigarette am Küchentisch alter Freunde, einen Schluck Wein. Vielleicht nach einer Tafel Schokolade oder einer ehrlichen Umarmung.

 

Den heutigen Tag habe ich viel unter Tränen verbracht. Meine Augen brennen und begreifen nicht die Sucht nach Büchern die sich hier in meinem Schlafzimmer nur all zu deutlich wiederspiegelt. Überall stapeln sie sich. In den Regalen, auf der Fensterbank, neben mir auf meinem Bett, davor, darunter. Nur nicht dahinter.
Meine Augen brennen. Das tun sie in letzter Zeit ziemlich oft. Zu erklären warum fällt mir jedesmal aufs neue schwer. Ich stotter umher und vergesse mich selbst zu fragen. Einfach einmal tiefgenug Luftholen um dann vielleicht mal einen Schirtt langsamer zu gehen. Die Gedanken verarbeiten, nicht nur auf mich einwirken lassen. Handeln aus dem Bauchherraus. Das ist meine Schwäche. Manche sagen auch meine Stärke. Manchmal sehr mein Leiden. Deswegen schmerzen mir gerade auch so sehr meine Augen. Ein Nimmersatt im Tränenmeer. Ein schlechter Einstieg unter Fremden.

 

 

"Das höchste Ideal wäre, die Welt so zu sehen wie ein Blinder sie im Traum wahrnimmt." J.Goebel

14.9.08 22:07
 


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