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In visions of the dark night
I have dreamed of joy departed-
But a waking dream of life and light
Hath left me broken-hearted.

Ah! what is not a dream by day
To him whose eyes are cast
On things around him with a ray
Turned back upon the past?

That holy dream- that holy dream,
While all the world were chiding,
Hath cheered me as a lovely beam
A lonely spirit guiding.

What though that light, thro' storm and night,
So trembled from afar-
What could there be more purely bright
In Truth's day-star?
E. A. Poe 
 

 
14.9.08 23:13


 

 

In mir sehnt sich etwas.
Nach irgendetwas.

Liebe, Nähe, Geborgenheit, Regen, Schnee, einem Feuer am See, einer Zigarette am Küchentisch alter Freunde, einen Schluck Wein. Vielleicht nach einer Tafel Schokolade oder einer ehrlichen Umarmung.

 

Den heutigen Tag habe ich viel unter Tränen verbracht. Meine Augen brennen und begreifen nicht die Sucht nach Büchern die sich hier in meinem Schlafzimmer nur all zu deutlich wiederspiegelt. Überall stapeln sie sich. In den Regalen, auf der Fensterbank, neben mir auf meinem Bett, davor, darunter. Nur nicht dahinter.
Meine Augen brennen. Das tun sie in letzter Zeit ziemlich oft. Zu erklären warum fällt mir jedesmal aufs neue schwer. Ich stotter umher und vergesse mich selbst zu fragen. Einfach einmal tiefgenug Luftholen um dann vielleicht mal einen Schirtt langsamer zu gehen. Die Gedanken verarbeiten, nicht nur auf mich einwirken lassen. Handeln aus dem Bauchherraus. Das ist meine Schwäche. Manche sagen auch meine Stärke. Manchmal sehr mein Leiden. Deswegen schmerzen mir gerade auch so sehr meine Augen. Ein Nimmersatt im Tränenmeer. Ein schlechter Einstieg unter Fremden.

 

 

"Das höchste Ideal wäre, die Welt so zu sehen wie ein Blinder sie im Traum wahrnimmt." J.Goebel

14.9.08 22:07


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